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Feuer und Flamme - Freiwillige Feuerwehr Bretten online

Verdächtiger Rauch

10:34:04 31.01.2016 von Achim Pleyer

Zeit- und materialintensiver Einsatz bei Brand in Pelletlager

Bretten - Büchig: Zu einem Brand im Pelletbunker der Heizungsanlage eines Wohnhauses kam es am Samstagmittag gegen 14:51 Uhr im Brettener Ortsteil Büchig. Mit dem Einsatzstichwort "Verdächtiger Rauch" wurde der Ausrückebereich Nord zusammen mit der Wehr aus Bretten alarmiert.

Wie sich vor Ort herausstellte, hatte ein Hausbesitzer in der Wohnung Brandgeruch bemerkt und im Außenbereich zufällig den Füllstutzen zum Pelletlager kontrolliert. Dabei bemerkte er den Rauchaustritt und alarmierte die Feuerwehr. Am Morgen hatte er insgesamt sieben Tonnen der gepressten Holzstücke angeliefert bekommen, desweiteren hatten auch zwei seiner Nachbarn Heizmaterial aus der selben Lieferung erhalten. Aus diesem Grund wurden durch die Feuerwehr auch dort Kontrollen durchgeführt, welche jedoch nicht auffällig waren. Im Keller wurde unter Atemschutz das Lager mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, soweit ein Zugang möglich war. Mit mehreren CO2-Handfeuerlöschern wurden erste Löschmaßnahmen durchgeführt.

Aufgrund der immer weiter ansteigenden Temperatur wurde von der Feuerwehr Kraichtal Kohlenstoffdioxid angefordert, um den Brand zu ersticken. Durch direktes Ausräumen oder Ablöschen mit Wasser hätte es zu einer Staubexplosion kommen können. Die Abteilung Gochsheim brachte dies auf einem Anhänger zur Einsatzstelle. Um die Pellets aus dem Lager herauszubekommen, wurde zudem ein Saugwagen der Lieferfirma aus Nagold angefordert. Bis zu dessen Eintreffen wurden weiterhin mit der Wärmebildkamera die Temperatur kontrolliert und durch das CO2 abgesenkt. Ebenfalls angefordert wurde eine Mulde, in welche das Heizmaterial umgefüllt werden sollte um es zu kontrollieren und gegebenenfalls abzulöschen. Um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken, wurden im Laufe des Einsatzes die Abteilung Spantal nachalarmiert sowie die zum Teil schon eingerückten Kräfte der Kernstadtabteilung erneut alarmiert.Mit einer Motorsäge wurde ein größerer Zugang zum Lager geschaffen, damit effektiv abgesaugt werden konnte. Da die Hitze der Pellets zur Verformung am Schlauch führten, wurden die Löschmaßnahmen verstärkt. Währenddessen wurden die Einfüllstutzen kontrolliert und weiterhin der Raum mit CO2 geflutet. Damit dies nicht ausging wurde ein weiteres Löschfahrzeug mit Sonderlöschmittel vom Kernforschungsinstitut KIT angefordert. Das Absaugen zog sich bis nach Mitternacht hin. Nur durch das völlige Entleeren konnte der Brandherd aufgefunden werden.

Gegen Ende wurde das Gebäude belüftet, um Rauch, Staub und CO2 aus dem Keller zu bekommen. Einsatzleiter Philip Panier hatte insgesamt über 70 Kräfte mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Für die Einsatzkräfte welche der kalten und nassen Witterung ausgesetzt waren, wurde zudem ein Zelt aufgebaut, damit diese sich  aufwärmen und stärken konnten.

Hier finden Sie den Bericht im Newsletter des Kreisfeuerwehrverbandes.
 


Bericht und Fotos: Torsten Kull (toku) / Kraichtal

         





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