Freiwillige Feuerwehr Bretten
 
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06.02.2018
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Feuer und Flamme - Freiwillige Feuerwehr Bretten online

Schwere Auswirkungen und Schäden des Unwetters

01:21:12 07.06.2015 von Achim Pleyer


Nachdem die Pegel in der Kanalisation und den Bächen fallen, kann die Feuerwehr nun effektiv handeln und die Schadenslagen abarbeiten. Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis und dem benachbarten Enzkreis sowie das THW und das DRK unterstützen derzeit die Feuerwehr Bretten, es sind weit über 200 Feuerwehrleute und Helfer im Einsatz. Man geht davon aus, dass sich der Einsatz durch die Nacht sowie auch noch mindestens über den ganzen Sonntag erstreckt – es liegen noch Einsätze für ungefähr 100 vollgelaufene Keller und weitere Schadensereignisse vor.

Oberbürgermeister Martin Wolff, Bürgermeister Willi Leonhard, das Umweltamt des Landkreis Karlsruhe sowie Kreisbrandmeister Thomas Hauck unterstützen die Einsatzleitung um den Brettener Feuerwehrkommandant Philip Pannier. Im Feuerwehrhaus Bretten hat man mittlerweile einen Führungsstab aufgebaut und koordiniert von dort aus die Einsätze.

Kreisbrandmeister Thomas Hauck erklärt nach Rücksprache mit dem Deutschen Wetterdienst: „Über Bretten ist innerhalb einer Stunde die „Höchstmasse an Regen“ – ein sogenannter Sturzregen niedergegangen. Das Unwetter mit Gewitterfront hat sich über Bretten gebildet und dort, insbesondere über den Stadtteilen Bretten Kernstadt, Diedelsheim, Rinklingen und Gölshausen vollständig abgeregnet. Durch ungünstige meteorologische Gegebenheiten, wie sie nur ungefähr alle 30 Jahre vorkommen, kreiste das Unwetter über Bretten und zog nicht ab.“

Das Unwetter vom Samstagabend lässt sich nicht mit dem Hochwasser von vor zwei Jahren vergleichen. „Diesmal kamen die Wassermassen ausschließlich direkt von oben“, so Oberbürgermeister Martin Wolff. So kommt es auch, dass das Unwetter mit unkalkulierbarer Gewalt über Bretten niederging, in den umliegenden Städten und Gemeinden kaum spürbar war. 

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