Freiwillige Feuerwehr Bretten
 
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06.02.2018
Einladung zur Jahreshauptversammlung
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06.02.2018
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Feuer und Flamme - Freiwillige Feuerwehr Bretten online

Praxisseminar "Technische Hilfeleistung"

22:23:39 13.12.2010 von Steffen Kley

Vom 22. - 23.10.2010 nahmen die Kameraden K. Leichle, M. Rittmann und R. Lang an einem Praxisseminar "Technische Hilfeleistung" in Böblingen teil.

Die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle, bei denen die Opfer durch die Feuerwehr befreit werden müssen, stagniert auf hohem Niveau. Durch die Weiterentwicklung von Sicherheitseinrichtungen und neuer Werkstoffe in modernen Fahrzeugen steigt der Anspruch an die Ausbildung und Geräte der Feuerwehren. Aus diesem Anlass organisierte die Feuerwehr Böblingen ein Seminar mit internationaler Beteiligung.
 
Am 22. und 23.10. fanden sich 34 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Böblinger Feuerwache zu diesem Seminar ein. David Heinkele und weitere Ausbilder der Böblinger Wehr führten die Teilnehmer durch das zweitägige Seminar, das aus Theorie- und Praxiselementen bestand.
 
In den Theorieelementen referierten Fachausbilder über Sicherheitseinrichtungen und neuartige Karosseriewerkstoffe. Immer mehr Airbags erhöhen die Sicherheit für die Passagiere - aber auch die Gefahr für Einsatzkräfte und Opfer, wenn sie noch nicht ausgelöst haben. Gleiches gilt für nicht ausgelöste Gurtstraffer, Sicherheitskopfstützen, Überrollbügel und weitere Einrichtungen. Moderne Werkstoffe wie Kunststoff, Glasfaser und hochfeste Stähle stellen neue Anforderungen an Mensch und Gerät. Bei hochfesten Karosserien von modernen Fahrzeugen ist die Belastungsgrenze der Rettungsgeräte oft sehr schnell erreicht. Somit müssen neue Rettungsmethoden und -techniken trainiert werden, damit die Unfallopfer möglichst schnell und schonend befreit werden können.

Auch die alternativen Antriebe wie Erdgas- oder Hybridfahrzeuge stellen die Feuerwehren oft vor völlig neue Aufgaben und Ausbildungswege. Durch die internationale Beteiligung war hier ein großer Informationsaustausch zwischen den Wehren möglich.

Im Praxisteil wurden diese neuen Vorgehensweisen trainiert. Mit großem Aufwand wurden realistische Unfallsituationen aufgebaut. Die "Opfer" mussten aus komplizierten Lagen aus den Fahrzeugen befreit werden, wo die "normalen" Rettungsmethoden nicht mehr anwendbar waren. Neue Rettungsmethoden konnten den Teilnehmern vermittelt und auch verfeinert werden.

Ein positives Fazit konnten alle Teilnehmer aus diesem Seminar ziehen. Es gab viel Neues zu hören, zu sehen und zu tun. Ziel des Seminars war es auch, dass die neuen Methoden in die Ausbildung der Feuerwehren einfließen. Ein guter Anfang ist hier seitens der Böblinger Feuerwehr geleistet.
 
Siehe auch: www.feuerwehr-boeblingen.de 

Text: R. Lang

       






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